Wie machen es sich Allergiker trotz Pollenflugs zuhause gemütlich?

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dandelion-302129_640Pollen können einem Allergiker den Alltag zur Hölle machen. Um sich wenigstens zuhause wohlfühlen zu können und durchzuatmen, können einige Tipps beherzigt werden, die sich speziell an Allergiker und ihren Alltag im Haushalt richten.

Man kann viel tun, um mit Pollenflug klarzukommen

Ein wichtiger Punkt, um sich vor Symptomen der Allergie zu schützen, ist der richtige Umgang mit der Bettwäsche. Diese sollte regelmäßig, am besten einmal in der Woche, gewaschen werden. Hier empfiehlt sich eine Wäsche bei mindestens 60 Grad. Am besten wird die Wäsche danach in einen Wäschetrockner gegeben. Ist keiner vorhanden, sollte die Wäsche keinesfalls im Garten oder auf dem Balkon getrocknet werden. Zu leicht können sich so Pollen anheften.

Besser ist es, den Wäscheständer im Haus, etwa im Waschkeller oder im Bad, aufzustellen. Auch wenn es mehr Mühe macht, so sollte mehrmals in der Woche in der Wohnung staubgewischt werden. Mit einem leicht angefeuchteten Tuch erzielt man hier die saubersten Ergebnisse. Und wer staubsaugen will, sollte auf ein Modell mit Hepafilter zurückgreifen. Dieser verhindert, dass die Pollen wieder austreten und dadurch erneut in die Luft gelangen und aufgewirbelt werden. Im Handel lassen sich mittlerweile auch Staubsauger finden, die sich speziell an Allergiker richten und so konzipiert sind, dass keinerlei Pollen mehr nach außen gelangen, wenn sie einmal eingesaugt sind.

Pollen möglichst gar nicht erst ins Haus lassen

Am wohlsten fühlen sich Allergiker, wenn so wenig wie möglich Pollen überhaupt erst in die Wohnung gelangen und sich dort verbreiten können. Ein Teppich kann ein echter Pollenfänger werden. Besser ist hier, auf Fliesen oder auch Laminat zu vertrauen, da sich die Pollen dann nicht mit dem Untergrund verbinden können. Natürlich möchten auch Pollenallergiker zwischendurch lüften, um das Raumklima angenehm zu halten. Damit dies weiterhin möglich ist, auch wenn draußen die Pollen fliegen, kann ein spezielles Pollenschutzgitter an den Fenstern angebracht werden, dessen engmaschiges Netz zwar Luft, aber keine Blütenpollen hindurchlässt.

Auf frische Luft muss so nicht verzichtet werden. Auch der Lüftungszyklus kann angepasst und auf die Pollenflugzeiten abgestimmt werden. Hierbei kommt es vor allem darauf an, ob man eher ländlich oder städtisch wohnt. Auf dem Land empfiehlt sich das Lüften vor allem in den Abend und frühen Nachtstunden. Wer hingegen in der Stadt wohnt, tut sich einen Gefallen, das Lüften in die frühen Morgenstunden zu verlegen. Wer sich an ein paar Verhaltenstipps hält, wird auch Zuhause gut mit der Pollenbelastung zurechtkommen.